Marketing & Vertrieb

Bei Google gefunden werden ist durch­aus machbar

Die meis­ten Un­ter­neh­men wol­len bei Goo­gle ge­fun­den wer­den. Mit ei­ner gu­ten Stra­te­gie muss das nicht teu­er sein. A­ber Un­ter­neh­mer brau­chen Un­ter­stüt­zung. Sie soll­ten sich des­halb von tech­ni­schen Dienst­leis­tern, Mar­ke­ting­ex­per­ten und auch An­wäl­ten be­ra­ten las­sen.

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Das dürfte ein Wunschtraum jedes Firmenchefs sein: Potenzielle Kunden klicken sich durch Angebote für Produkte oder Dienstleistungen, die sie via Internet suchen. Nach Preis, Leistung, Services und Entfernung zur nächstgelegenen Unternehmensdependance sortiert, erscheinen die Ergebnisse der Online-Recherche auf Bildschirm oder Display. Ganz oben gut sichtbar das eigene Angebot. Logische Konsequenz: Wenig später stehen Interessenten im Laden oder melden sich beim Dienstleister mit der besten Offerte, um Beratungstermine auszumachen. Vielleicht buchen sie auch per Homepage oder ordern im eigenen Onlineshop. Viele Unternehmen machen diesen Wunschtraum mittlerweile zur Realität: Indem sie dafür sorgen, dass sie beziehungsweise ihre Angebote gut bei Google gefunden werden. Sie nutzen Suchmaschinen-Optimierung (SEO), damit sie bei den Ergebnissen einer Google-Suche oben erscheinen. SEO gebührt ein fester Platz im Marketingmix. Diverse Dienstleister helfen beim Erarbeiten einer zu Branche, Zielgruppe und angebotenen Produkten oder Dienstleistungen passenden Strategie. Auch ein Anwalt sollte bei der Umsetzung mit Rat zur Seite stehen.

Der Mar­ke­ting­mix soll­te mehr als nur Google um­fassen

Wer gut bei Google gefunden werden kann, beherrscht offensichtlich schon eine hohe Kunst des Marketings. Dazu gehört allerdings außerdem, das Unternehmen gut in den für die Branche wichtigen Adressverzeichnissen zu platzieren. Ebenso, im passenden Werbeumfeld präsent zu sein und potenzielle Kunden in der richtigen geschäftlichen Situation anzusprechen. Unternehmer erhalten viele Angebote zum Eintrag in Adressverzeichnisse oder zur Suchmaschinen-Optimierung. Oft sind die gepaart mit Offerten für Search Engine Advertising (SEA) – damit sollen sich eigene bezahlte Anzeigen im Internet bestmöglich einsetzen lassen. Größte Herausforderung für Gründer wie etablierte Unternehmer: Herausfinden, welche Maßnahmen wirksam und sinnvoll sind. Das Internetportal „Onlinemarketing-Praxis“ bietet hierfür interaktive Checklisten an. Mit ihrer Hilfe können sich Firmenchefs grundlegend orientieren, welchen Stellenwert sie der eigenen Webseite, der Suchmaschinen-Optimierung, dem Ausspielen eigener Anzeigen im Internet sowie weiteren Bestandteilen des Marketing-Mix beimessen sollten. Ganz wichtig ist auch die Rücksprache mit spezialisierten Dienstleistern, welche Medien und Kanäle zum individuellen Kommunikationsmix passen könnten.

Bei Google gefunden werden – und das gleich mit Route

Dass man gut man bei Google platziert ist, ist wichtig. Aber damit dies wie gewünscht funktioniert, sind viele Aspekte zu berücksichtigen. Unternehmer sollten etwa bedenken, dass Suchen heutzutage oft sprachgesteuert laufen, über Sprachassistenzsysteme wie Alexa oder Siri. Dies beeinflusst, wie potenzielle Kunden ihre Suchanfrage formulieren. Und das wiederum, was man tun muss, um gemäß dieser Formulierung oben gelistet zu sein. Wer zielgenau und zu überschaubaren Kosten im Internet präsent sein will, sollte mit Experten alle Facetten des Themas besprechen. Insbesondere, wenn er noch nicht einmal genau weiß, wie seine Zielgruppe online unterwegs ist. Einerseits bietet das Internet die Möglichkeit, für wenig Geld kleine Zielgruppen exakt zu adressieren. Andererseits erfordert dies durchdachte Werbekampagnen beziehungsweise eine Optimierung der Webseite mit Blick auf Kernkompetenzen oder Angebote, die der Unternehmer betonen will. Bei Google gut gelistet zu sein bedeutet schließlich, dass die richtigen Leute auf die Seite klicken – nämlich potenzielle Kunden.

Auch kos­ten­lo­se Tools hel­fen bei der Op­ti­mierung

Deshalb sollten sich Unternehmer grundsätzlich über die volle Bandbreite der Möglichkeiten schlau machen, die mit Suchmaschinen verbunden sind. So kann es sich etwa lohnen, bei Google in SEO-Optimierung und damit verbunden auch Kampagnen wie AdWords zu investieren. So können Unternehmen sicher leichter bei Google gefunden werden. Interessant sein dürften aber auch kostenlos erhältliche Angebote zur allgemeinen Optimierung ihrer Präsenz in Suchmaschinen, wie etwa MyBusiness. Einmal freigeschaltet, taucht man damit bei Google ganz ohne Zusatzkosten an prominenter Stelle der Trefferlisten zu Namen und einigen Keywords auf. Und – fast noch wichtiger: Über diesen kostenlosen Eintrag ist das Unternehmen auch mit der Navigationsfunktion von Google auffindbar. Damit kommt der potenzielle Kunde mit nur einem Klick von der Suche zur konkreten Routenplanung. Außerdem landet das Unternehmen so in den Treffern zu „In der Nähe“. Je nach Branche ist das eine Menge wert – etwa bei der Frage nach dem nächstgelegenen italienischen Restaurant.

Bei Google oben gelistet zu sein reicht al­lein nicht aus

Bei Google gefunden werden ist wichtig. Unternehmer sollten aber auch prüfen, ob sich SEO für andere Suchmaschinen empfiehlt, etwa Microsofts Bing. Und dann sind noch Datenschutz sowie weitere rechtliche Dinge zu beachten. Um hier auf Nummer Sicher zu gehen, sollten Unternehmer je nach Marketingziel eng mit einem Marketing- oder technischen Dienstleister zusammenarbeiten. Der kennt die allgemeinen Spielregeln und Erfolgsrezepte. Mit ihrem Anwalt sollten Firmenchefs klären, welche juristischen Details sie beachten müssen, etwa mit Blick auf Social-Media-Nutzung oder -Präsenz. Dazu gehören auch von Nutzern geteilte Inhalte. Zudem verändern Online-Kontaktmöglichkeiten – anders als reine Anzeigenschaltungen oder Einträge in Adressverzeichnissen – mit der Zeit auch das Geschäft. Mitarbeiter müssen nicht nur Anfragen bearbeiten, die auf neuen Wegen ankommen. Sie interagieren auch anders mit Kunden, was veränderte oder neue Prozesse erfordern kann. Sobald Unternehmen besser bei Google platziert sind, muss ihr Service darauf regieren können. Sonst führt die neue Sichtbarkeit schlimmstenfalls durch unzufriedene Kunden zum Image-Gau.

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Midia Nuri

ist Wirtschaftsjournalistin. Sie schreibt vor allem über nutzwertige Unternehmerthemen rund um Betriebsführung oder auch Finanzielles und Steuerliches für verschiedene Branchenzeitschriften, wie etwa den kfz-Betrieb, Die Fleischerei, Der Freie Zahnarzt, Fahrzeug + Karosserie oder auch etwa Das Dachdeckerhandwerk. Außerdem ist sie Chefredakteurin eines Newsletters von BWRMed!a zum Thema Steuern und Bilanzierung. Zu Steuer- und Finanzthemen bloggt und twittert sie derzeit sporadisch unter lady-godiva-blog.de und twitter.com/LadyGodivaBlog.

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