Marketing & Vertrieb

Social Media – für Unter­­neh­mer in allen Branchen hilfreich

Das Thema So­cial Me­dia ist für Un­ter­neh­mer wich­tig. Über vie­le Ka­nä­le kön­nen auch klei­ne Un­ter­neh­men ei­nen über­zeu­gen­den Auf­tritt schaf­fen. Da­bei soll­ten sie sich aber von Dienst­leis­tern un­ter­stüt­zen las­sen so­wie die An­walts- und Steu­er­be­ra­tungs­kanz­lei einbinden.

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Mundpropaganda ist Gold wert – gerade für kleine und mittlere Unternehmen. Die Empfehlung vom Schwager, der Erfahrungsbericht der Nachbarin, der Geheimtipp eines Kollegen – soziale Netzwerke brachten für Unternehmen schon immer Nutzen sowie Geschäftsabschlüsse. Dies haben die diversen Social-Media-Kanäle für Unternehmen auf eine neue Stufe gehoben. Oder wie es Maler Deck vor ein paar Jahren formulierte: den Mundpropaganda-Turbo gezündet, im Vertrieb ebenso wie für die Azubi-Suche. Warum das Thema Social Media für Unternehmer wichtig ist, liegt also auf der Hand. Und ebenso, dass es sich auch für kleine Unternehmen lohnt, Social Media zu nutzen. Was der Social Media-Auftritt für Unternehmen bringt, hängt dabei vom Wie ab. Social Media bedeuten für Unternehmer, den Fokus beim Social-Media-Auftritt gezielt zu setzen und ausgewählte Kanäle konsequent zu bespielen. Auf Social Media spezialisierte Dienstleister geben Tipps, damit gerade KMU sich nicht verzetteln. Zudem empfiehlt sich auch bei Social-Media-Aktivitäten die Rücksprache mit der Anwalts- und Steuerberatungskanzlei.

Warum Social Media für Unternehmen wichtig sind

Das sind die wichtigsten Social Media für Unternehmer

Diese Kanäle sind für KMU interessant

Das sollten Unternehmen über soziale Medien wissen

Social-Media-Kanäle für Unternehmer mit jungen Zielgruppen

Kanäle für Business und Recruiting von KMU

Wie nutzen Unternehmen den Auftritt richtig?

Gerade für kleine Unternehmen sind Ziele wichtig

Unternehmer brauchen für Social Media meistens Tipps und Hilfe

Auch Recht und Steuern sind für KMU in Social Media wichtig

Warum Social Media für Unternehmen wichtig sind

Eine Fernsehwerbung von IBM brachte in den 90ern den Umgang vieler Führungskräfte mit dem Internet auf den Punkt. Ein Chef liest dem Kollegen aus der Zeitung vor: „Wir müssen ins Internet.“ Auf dessen Frage „Wieso?“ antwortet er: „Steht nicht da.“ Beim Thema Social Media für Unternehmer erinnert manches an diese Szene. Vielen ist heute nicht klar, was der Auftritt für Unternehmen bringt. Dabei sollten sie wissen ist: Social Media im Unternehmen verschaffen diesem Reichweite. Mit etwas Glück werden Zufallsbekanntschaften über soziale Netzwerke für Unternehmen zu treuen Kunden, teilen Inhalte, empfehlen Firma und Produkte. Auch dass sie durch Profileinstellungen der Nutzer und Likes viele Informationen gewinnen, erklärt, warum Social Media wichtig sind. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen, die KMU, liefert eine Präsenz in Social Media – falls die Wahl der Kanäle stimmt – anders kaum zugängliche Marketingdaten, um praktisch jede erdenkliche Zielgruppe zu identifizieren sowie zielgerichtet mit Tipps, Beratung und Werbung anzusprechen.

Die IBM-Werbung zum Thema Internet für Unternehmen aus den 90er Jahren ist ebenso unterhaltsam wie aufschlussreich. Beim Thema Social Media für Unternehmer ähneln sich heute Hoffnungen und Vorbehalte.

Das sind die wichtigsten Social Media für Unternehmer

Auch für kleine Unternehmen lässt sich mit einem Auftritt in Social Media praktisch jede erdenkliche Zielgruppe erreichen. Ob sie Kunden in einer bestimmten Region suchen oder für ein besonderes Thema, ob B2B oder B2C – das spielt für KMU in Social Media keine Rolle. Zu allen Marketingzwecken finden sich für Unternehmen die passenden Social-Media-Kanäle. Um den Social-Media-Auftritt richtig zu gestalten, müssen Unternehmen jedoch wissen, welche Zielgruppe sie mit welcher Information erreichen wollen. Denn von der Zielgenauigkeit hängt ab, was Social Media für Unternehmer bringen. Dem engen fachlichen Austausch beispielsweise kann Facebook mit seinen zahlreichen Gruppen dienen. Dagegen sind visuelle Inhalte rund um Markenkommunikation oder Unternehmensimage der Grund, warum Social Media oft auch Instagram umfasst. Das sind bekannte soziale Netzwerke für Unternehmen, aber bei weitem nicht alle. Warum eventuell eine ganz andere Plattform für Unternehmen wichtig ist, sollte mit Social-Media-Profis geklärt werden, die dann auch noch passende Tipps haben.

Diese Kanäle sind für KMU interessant

Kürzlich enthüllte der unterhaltsame Disput zwischen Tesla-Chef Elon Musk und Twitter über die – momentan auf Eis gelegte – Übernahme der Plattform, wie wenig transparent Nutzerzahlen von Social Media für Unternehmer sind – sei es als potenzieller Käufer oder Unternehmen mit eigenem Auftritt. Die Zahl der echten und gefälschten Userprofile ist demnach offenbar Unternehmensgeheimnis. Sicher auch ein Grund, warum Social Media für manche – nicht nur kleine – Unternehmen immer noch als irgendwie unseriös gelten. Doch manche Zahlen sind bekannt, und sie erklären, warum Social Media wichtig sind. Über die Bekanntheit der Social-Media-Kanäle und damit ihren Wert für Unternehmen auf Kundensuche informieren Nutzerbefragungen und Auswertungen professioneller Dienstleister. Danach kristallisiert sich aus Expertensicht beim Blick auf soziale Netzwerke für Unternehmen eine Top-Ten-Liste heraus. Diese Kanäle sollten beim Thema Social Media auch kleine Unternehmen, die KMU, auf dem Schirm haben:

  • Facebook
  • Instagram
  • Twitter
  • TikTok
  • Snapchat
  • LinkedIn
  • Pinterest
  • YouTube
  • Vimeo
  • Reddit

Das sollten Unternehmen über soziale Medien wissen

Soziale Netzwerke für Unternehmen und Privatnutzerinnen oder -nutzer haben einen gemeinsamen Nenner: Es geht um Interaktion. Jede und jeder kann eigenen Content in der Regel schnell und einfach mit bestimmten Kontakten oder der Öffentlichkeit teilen. Der Inhalt und die Art des Contents sowie die Ausprägung der Nutzerbeziehungen untereinander variieren allerdings deutlich. Die Zielgruppen unterscheiden sich ebenfalls klar. Meistens lohnt sich auch für kleine Unternehmen ein Auftritt in einer Kombination durchdacht ausgewählter Social-Media-Kanäle. Warum Social Media für Unternehmer durchaus wichtig sind oder sein können, zeigt der folgende Überblick. Den Auftakt machen die Klassiker:

  • Facebook. Die Mutter aller Social Media – auch für Unternehmen – gilt als meist genutztes Netzwerk weltweit mit Milliarden von Usern pro Monat. Hier bietet sich die Chance auf eine große Reichweite. Facebook ermöglicht Unternehmen, kostenlos mit Text, Bildern, Videos und Links auf Nutzer zuzugehen und eine große Vielfalt von Kommunikationsmöglichkeiten öffentlich wie auch per Direktnachricht zu nutzen. Shop- und Werbeoptionen sind gegen Entgelt ebenfalls erhältlich.
  • Instagram. Wie einige andere Social Media gehört dieser Bildkanal mittlerweile zur Facebook-Mutter Meta und konnte eine große Zahl Nutzer hinzugewinnen – interessant für Unternehmer mit Markenambition. Die Kommunikation läuft über Bilder mit kleinen textlichen Beschreibungen sowie zeitlich begrenzte Videos.
  • Twitter. Als Mikroblogging-Dienst gilt Twitter als die Nummer Drei der Social-Media-Kanäle für Unternehmen und Privatnutzer. Von 140 auf mittlerweile 280 Zeichen erweiterte und inzwischen auch mit Bildern, Links oder Videos erweiterbare Tweets ziehen Fachleute für den wechselseitigen Austausch von Tipps und Informationen an – in Chat- und mittlerweile auch öffentlichen Gruppen.

Social-Media-Kanäle für Unternehmer mit jungen Zielgruppen

Für Unternehmen mit jüngerer Zielgruppe sind andere Social-Media-Kanäle interessanter.

  • TikTok. Hier finden sich vor allem jüngere Nutzerinnen und Nutzer. Geteilt werden in erster Linie Musikclips – selbst gedrehte Videos mit Filtern, Spezialeffekten oder zum Nachsingen. Interessant kann auch für kleine Unternehmen, die KMU, sein, eigene Videos speziell für Social Media wie TikTok zu produzieren. Gegebenenfalls lohnt sich sogar eine Zusammenarbeit mit Influencern. Wie bei Instagram geht es hier vor allem um Markenbildung.
  • Snapchat. Auch hier tummelt sich ein jüngeres Publikum. Diese Image-Messaging-App erlaubt das Versenden von Bildern als Nachrichten, die sich nach ein paar Sekunden von selbst löschen – in der Regel humorvoll und kreativ an Freunde oder ganze Communities. Auch hier haben Nutzer die Möglichkeit, Stories zu erstellen und damit Geschichten zu erzählen und so die Marke zu stärken. Über die Chat-Funktion ist ein Austausch möglich, also auch Empfehlungsmarketing – was erklärt, warum diese Art von Social Media für Unternehmen so wichtig ist.
  • YouTube. Die Video-Plattform ist bei Zielgruppen jeden Alters bekannt und beliebt. Ihre Inhalte sind höchst variabel – von markenbildender Unterhaltung über Tipps bis hin zu Nachrichten ist alles dabei, in so ziemlich jeder Länge auch. Unternehmer könnten hier eine Social-Media- und Video-Community aufbauen oder für werbliche Inhalte eng mit Influencern zusammenarbeiten, die beliebte Kanäle unterhalten. Youtube eignet sich auch als Video-Archiv, das sich leicht verlinken, teilen und auf Internetseiten sowie im eigenen Blog einbinden lässt – als Teil des Auftritts von Unternehmen. Das Hochladen von Content ist vergleichsweise unkompliziert – einer der wichtigsten Social-Media-Kanäle auch für kleine Unternehmen.
  • Vimeo. Ähnlich wie Youtube eine Videoplattform, die Funktionen sind gleich. Die Plattform wirkt aber auf manche hochwertiger und seriöser – auch wegen teils anfallender Kosten und tendenziell professionellerer und hochwertigerer Videoinhalte.

Kanäle für Business und Recruiting von KMU

Als Business-Kanäle für Unternehmen im Social-Media-Bereich haben sich zunächst Xing und dann verstärkt auch LinkedIn herauskristallisiert. Der Auftritt dient für viele Firmen zur Pflege ihres Netzwerks, zum Informationsaustausch und vor allem auch zur Rekrutierung von Fachkräften. Die Beschäftigung mit dem Thema Social Media für Unternehmer sollte daher stets diese Kanäle umfassen – auch für KMU sind sie insbesondere bei der Personalsuche sehr nützlich.

  • LinkedIn. LinkedIn soll etwa so viele Nutzer wie Twitter haben und gilt als eines der wichtigsten Business-Netzwerke der Welt. Inhalte jeglicher Art sind für alle Kontakte sichtbar, außer Direktnachrichten. Die Kommunikation auf diesem Social-Media-Kanal richtet sich in aller Regel an Unternehmenspartner oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter – also etwas ältere und in jedem Fall berufstätige Personen. Es geht um Aufbau und Erweiterung des eigenen beruflichen oder auch fachlichen Netzwerks.
  • Xing. Es ist anscheinend nicht unter den Top-Ten. Ähnlich wie LinkedIn ist das ehemalige openBC ein Business- und Recruiting-Tool mit fast ausschließlich berufstätigen Nutzerinnen und Nutzern, die dort ihr Netzwerk pflegen und Inhalte austauschen. Zahllose Gruppen ermöglichen einen intensiven Austausch von Informationen, Erfahrungen und Tipps. Vor allem der Premium-Account gibt zusätzlich vollständigen Aufschluss über Nutzerinteressen – bis hin zum Aufruf einzelner Nutzer von Seiten oder Beiträgen, auch in Gruppen.
  • WhatsApp. Kein Social-Media-Kanal im eigentlichen Sinne, sondern ein Messengerdienst. Aber die Kundenorientierung per WhatsApp lohnt sich auch für kleine Unternehmen schon wegen der hohen Verbreitung. Rund 70 Prozent der Deutschen haben die App installiert. Gerade Kursleiter, Coaches und Gruppenleiter, aber auch andere Unternehmer nutzen WhatsApp für Kunden- oder Interessentenanfragen im Chat und auch den regelmäßigen Kontakt und die Beratung.
  • Signal. Als WhatsApp-Alternative nutzen speziell IT-Fachleute sowie an Datenschutz stärker Interessierte lieber die Messenger-App Signal.

Die Social Media-Exoten für Unternehmen

Manche Social-Media-Kanäle haben durchaus hohe Reichweite und sind damit interessant für Unternehmer – wenn man ein eher buntes Profil nutzen will.

  • Pinterest. Dieses soziale Netzwerk ist weniger für Unternehmen als für Privatleute angelegt und unterscheidet sich deutlich von der Funktionsweise anderer Social-Media-Kanäle. Man kann eigene Bildinhalte oder die anderer Nutzer auf interaktive Pinnwände pinnen, die viele als Ideenfinder oder Inspirationsquelle sehen. Interessant vor allem, um Nutzer auf der Suche nach kreativem Input im Bereich mehr privater Interessen – Essen, Kindererziehung, Kunst und Fotokunst, Natur, Farben oder auch Schmuck, Kleidung und Frisuren – zu erreichen. Für Unternehmerinnen und Unternehmer mit Angeboten aus diesem Bereich ist das also eine möglicherweise interessante Ergänzung für den Social Media-Auftritt. User, denen die Beiträge gefallen, werden so kostenlos zu Multiplikatoren und Werbebotschaftern.
  • Reddit. Auch an Reddit denken hierzulande eher wenige. Geteilt wird dort alles, also Bilder, Videos, Texte und auch Links. Interessant ist die Plattform für Unternehmen, die eine Zielgruppe in den USA anvisieren. Die bei Reddit geteilten Social News werden in von Nutzern verwalteten Foren geteilt. Die Plattform gilt unter Social-Media-Fachleuten als gutes Tool für den Dialog mit Usern, Werbung und Marktforschung. Sie ist, wenn auch etwas unübersichtlich, derzeit einer der wichtigsten Social-Media-Kanäle für Unternehmen.

Wer ernsthaft wissen will, was Social Media für Unternehmen als Marketinginstrument bringt, sollte sich auch mit solchen vermeintlichen Exoten beschäftigen.

Wie nutzen Unternehmen den Auftritt richtig?

Für Unternehmen bieten sich diverse soziale Netzwerke für ihren Auftritt an. Die Kunst liegt gerade für kleine Unternehmen darin, bei Social Media gezielt die passenden Kanäle zu bespielen. Und dabei der eigenen Internetseite sowie Blog oder Shop und auch eventuellen Newsletter-Angeboten durch gezieltes Teilen zur Geltung zu verhelfen.

Idealerweise greifen die diversen Social-Media- und Werbe-Kanäle elegant ineinander. Social Media bedeuten für Unternehmer auch, zu erkennen, wo und wie sie wen am besten gezielt ansprechen können. Neben der Zielgruppe ist es für Firmenchefinnen und -chefs wichtig, ihre Ziele vor Augen zu haben. Außerdem sollten Unternehmen wissen, wie sie den Erfolg für ihren Auftritt messen können. Dafür sollten sie zumindest mit einigen Kennzahlen und einem kleinen Reportingsystem arbeiten, um damit den Erfolg zu kontrollieren. Tipps und auch tatkräftige Unterstützung erhalten KMU bei Social Media durch spezialisierte Agenturen. Die kümmern sich um technische und inhaltliche Fragen. Gehen Aufträge zur Gestaltung der Inhalte an künstlerisch Selbstständige, sind auch Social Media für Unternehmer mit dem Thema KSK-Abgabe verbunden.

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Der digitale Nachlass

Internet und Smartphone, soziale Netzwerke und Onlineshops sind aus unserem Privat- und Berufsleben nicht mehr wegzudenken. Die wenigsten von uns machen sich jedoch Gedanken, was mit ihren Daten, Nachrichten, Online-Verträgen und kostenpflichtigen Mitgliedschaften nach ihrem Tod passiert. Erfahren Sie im Fachbuch Der digitale Nachlass alles Wissenswerte, um den eigenen digitalen Nachlass zu regeln. Das Buch ist erhältlich für DATEV-Mitglieder im DATEV-Shop oder auch im Buchhandel bei Sack, bei Schweitzer online, bei Amazon oder bei Genialokal.

Gerade für kleine Unternehmen sind Ziele wichtig

Bei Social Media ist es für Unternehmer wichtig zu klären, für welche Ziele sie einen oder mehrere Kanäle nutzen wollen. Leitfrage sollte immer sein, was die übergreifenden Unternehmensziele sind und wie soziale Netzwerke für das Unternehmen diese Ziele unterstützen können. Je konkreter gerade KMU ihre Ziele sowie die entsprechenden Erfolgskriterien für Social Media formulieren, desto einfacher gestaltet sich für sie die Erfolgskontrolle. Ganz wichtig sind dabei auch realistische Etappenziele, aus denen sich Social-Media-Kennzahlen herleiten. Solche können sein:

  • Wahrnehmung. Schlüsselkennzahl hierfür kann die Wachstumsrate der Follower für den Auftritt in den verschiedenen Social Media für Unternehmen sein. Zahlen aus den Statistiktools der diversen Accounts helfen zu verstehen, was Social Media für das Unternehmen bringen.
  • Engagement. Hier geht es um die Zahl von Likes und Kommentaren oder die sogenannte Amplification-Rate, also die Zahl von Shares.
  • Konvertierung. Hier geht es darum, wie viele Nutzerinnen und Nutzer jeweils gewünschte Aktionen ausführen. Entsprechende Kennzahlen könnten etwa die Klickrate sein oder auch , welche Kosten dem Unternehmen für realisierte Abschlüsse durch Anzeigen entstehen. Auch die Absprungrate kann von Fall zu Fall interessant sein.
  • Kunden. Hier zählen Aktionen, die Kunden ausführen, beispielsweise zur Kundenbindung oder zur Wiederholungsrate. Schon diese Transparenz zeigt, warum Social Media für Unternehmen wichtig sind – man lernt die Kunden viel besser kennen.
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Social Media Recht

Das Fachbuch Social Media Recht, 2. Auflage zeigt praxisnah und verständlich, worauf man auf dem Weg ins Social Web hinsichtlich Urheberrecht, Datenschutzrecht, Persönlichkeitsrecht oder Wettbewerbsrecht achten muss. Autor Christian Solmecke vermittelt in seinem Buch das notwendige Grundwissen, um Profile in sozialen Netzwerken rechtssicher zu betreiben.
Das Buch ist erhältlich für DATEV-Mitglieder im DATEV-Shop oder auch im Buchhandel bei Sack, bei Schweitzer online oder bei Amazon.

Unternehmer brauchen für Social Media meistens Tipps und Hilfe

Eine Binsenweisheit ist für Unternehmer in allen sozialen Medien hilfreich: Relevante und thematisch passende Inhalte machen fremde User zu Followern oder Kunden. Erfolg oder Fehlschlag hängen also maßgeblich von Qualität und Zielgenauigkeit der Inhalte ab. Ein gutes Management der Inhalte liefert auch für kleine Unternehmen mit einem Auftritt in Social Media größtmöglichen Nutzen, etwa durch:

  • Timing. Inhalte sollten online gehen, wenn die Fans online sind. Manche Social-Media-Kanäle wie Instagram zeigen die aktivsten Zeiten im Überblick.
  • Automatisierung. Damit sich der Geschäftsalltag für Unternehmer nicht um Social Media dreht, lassen sich Beiträge beispielsweise zweimal täglich per Timer veröffentlichen. Reaktionen auf Anfragen oder Kommentare sollten auch zwischendurch möglich sein.
  • Wiedererkennung. Wichtig ist, mit dem Auftritt einen Wiedererkennungswert über die diversen Social-Media-Kanäle hinweg zu erreichen. Möglich ist das beispielsweise durch ein einheitliches Farbschema oder die Art und Weise der Produkt-Platzierung auf den Bildern sowie den Einsatz von Text oder Musik sowie Sprache im Video in jeweils abgestimmter Tonart.
  • Synergien. Follower sollten KMU an ihrem aufeinander abgestimmten Auftritt über alle Kanäle hinweg erkennen können – das ist wichtig vor allem für kleine Unternehmen. Sofern sinnvoll, sollten diese ihren Auftritt in Social Media nutzen, um ihn in andere Kanäle oder auch den Newsletter hinein und umgekehrt zu verlängern.
  • Hashtags. Nutzer suchen Inhalte in Social Media oft über Suchfunktion mittels Hashtags. Deshalb gilt es, für jeden Beitrag zum Unternehmen und Thema sowie der Zielgruppe passende Hashtags auszuwählen – idealerweise in der Sprache des Posts oder der Zielgruppe. Ratsam sind beliebte Hashtags aus den Trends. Gerade für kleine Unternehmen empfehlen sich aber auch weniger beliebte Hashtags, wenn für die Zielgruppe relevant – so gelingt es KMU leichter, eigene Beiträge prominent zu platzieren.

Auch Recht und Steuern sind für KMU in Social Media wichtig

Die finanzielle Planung und steuerliche Fragen rund um einen Shop oder Dokumentationspflichten geschäftsrelevanter Kommunikation in Social Media sind für Unternehmer und Unternehmerinnen ebenfalls wichtig. Dies gilt es mit der Steuerberatungskanzlei zu besprechen. Mit den Rechtsexperten sollte es dabei um Urheberrecht ebenso wie um die Pflicht eines Impressums, die Datenschutzerklärung oder weitere DS-GVO-Themen gehen. Wichtig für kleine Unternehmen: der Wind weht gerade für sie zuweilen besonders rauh. Für den Fall von Missverständnissen, öffentlichen Kundenbeschwerden oder gar einem so genannten Shitstorm in Social Media ist wichtig, ein paar Schritte vorausgedacht zu haben, um rasch reagieren zu können. So ist es etwa empfehlenswert, die Kommunikationsregeln vorab gut zu durchdenken und zu formulieren. Außerdem kann es nie schaden, die Kontaktdaten einer spezialisierten Anwaltskanzlei oder eines guten Social-Media- beziehungsweise Krisen-PR-Beraters in Griffweite zu haben. Und Unternehmer sollten das immer bestehende Spionagerisiko im Blick haben.

Auch rechtlich ist allerhand zu beachten. Hierfür ist die Anwältin oder der Anwalt eine wichtige Anlaufstelle. Unternehmen sollten mit diesen Fachleuten alle Rechtsfragen rund um Datenschutz, Datenschutzerklärung, Impressum sowie Like- oder Share-Buttons in Social Media klären. Auch die mögliche Haftung für Inhalte und Kommentare von Nutzerinnen und Nutzern sollte für KMU ein Thema im Gespräch mit der Rechtsberatungskanzlei über ihre Social-Media-Kanäle sein. Bild- und andere Urheberrechte sind ebenfalls wichtig. Für geteilte Inhalte ebenso wie für Fotos eigener Beschäftigter auf der Internetseite oder dem Unternehmensprofil einer Firma bei Facebook. Bei ihrem Unternehmensauftritt oder einer von ihnen geführten Gruppe in Social Media haben Unternehmen also viel zu berücksichtigen, wie diverse Urteile zeigen. Mehrere Social-Media-Kanäle lassen sich für Unternehmen leicht über Tools wie beispielsweise Hootsuite, Sprout oder auch Postoplan leicht und übersichtlich bespielen.

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Midia Nuri

ist Wirtschaftsjournalistin. Sie schreibt vor allem über nutzwertige Unternehmerthemen rund um Betriebsführung oder auch Finanzielles und Steuerliches für verschiedene Branchenzeitschriften, wie etwa den kfz-Betrieb, Die Fleischerei, Der Freie Zahnarzt, Fahrzeug + Karosserie oder auch etwa Das Dachdeckerhandwerk. Außerdem ist sie Chefredakteurin eines Newsletters von BWRMed!a zum Thema Steuern und Bilanzierung. Zu Steuer- und Finanzthemen bloggt und twittert sie derzeit sporadisch unter lady-godiva-blog.de und twitter.com/LadyGodivaBlog.

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