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Kurzarbeit: Das müssen Sie beachten

Durch die Corona-Krise müssen viele Unternehmen Kurzarbeit einführen. Hier finden Sie wichtige Tipps, etwa zur genauen Arbeitszeiterfassung. Ein kostenfreies Webinar zeigt die Vorteile einer digitalen Zeiterfassung.

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Eins ist klar: Diese Situation ist für viele Unternehmer neu. Sie müssen sich nun mit dem Thema Kurzarbeit auseinander setzen. Entscheidend für die Umsetzung sind dabei nicht nur staatliche Anreize, sondern auch die Rahmenbedingungen im Unternehmen.

Hier einige Tipps rund um das Thema Kurzarbeit, die Sie nicht nur in der jetzigen Krisenzeit beachten sollten.

Schaffen Sie die vertragliche Grundlage für Kurzarbeit

Die Einführung von Kurzarbeit erfordert eine wirksame Vertragsgrundlage. Das können tarifvertragliche Regelungen sein, aber auch eine Betriebsvereinbarung. Achten Sie bei der Betriebsvereinbarung darauf, dass sie den Vorgaben der Rechtsprechung entspricht. So müssen Beginn und Dauer der Kurzarbeit, Aufteilung der Arbeitszeit und Auswahl der betroffenen Arbeitnehmer geregelt sein. Arbeitgeber, die keinen Betriebsrat haben, sollten einen Arbeitsvertragsnachtrag abschließen.

Denken Sie über Anreize zur schnellen Einführung von Kurzarbeit nach

Kurzarbeit ist auch für Ihre Mitarbeiter keine leichte Situation, denn immer schwingt auch die Angst um den Arbeitsplatz mit. Durch Anreize können Sie Ihren Mitarbeitern die Situation ein wenig leichter machen. In Betracht kommen könnten hierbei sozialversicherungsfreie Zuschüsse zum Kurzarbeitergeld, Urlaubsgeld trotz Kurzarbeit oder Vereinbarungen zur Beschäftigungssicherung.

Sprechen Sie das Thema Kurzarbeit offen an

Auch eine offene Kommunikation hilft Ihren Mitarbeitern dabei, mit der Situation klarzukommen. Schildern Sie transparent, warum Sie Kurzarbeit einführen müssen und wie sich die Lage Ihres Unternehmens darstellt.

Informieren Sie regelmäßig

Nichts ist für Ihre Mitarbeiter schlimmer als Unklarheit. Wie geht es weiter? Wann kehren wir zur Normalität zurück? Fragen wie diese werden Ihre Mitarbeiter beschäftigen. Bleiben Sie also in Kontakt und informieren Sie Ihre Mitarbeiter im regelmäßigen Turnus über den Status Quo. Und geben Sie auch einen Ausblick auf die Zeit danach.

Behalten Sie Feiertage im Blick

Planen Sie ein, dass an Feiertagen kein Anspruch auf Kurzarbeitergeld besteht. Vielmehr sind Sie nach § 2 Abs. 2 EFZG verpflichtet, Entgeltfortzahlung in Höhe des reduzierten Arbeitsentgelts zuzüglich Kurzarbeitergeld bzw. bei Kurzarbeit „Null“ in Höhe des Kurzarbeitergeldes zu leisten.

Erfassen Sie Arbeitszeiten sorgfältig

Spätestens nach Beendigung der Kurzarbeit müssen Sie den Umfang des Arbeitsausfalls bei der Abschlussprüfung durch die Agentur für Arbeit glaubhaft machen. Achten Sie daher darauf, dass die Arbeitszeiten sorgfältig erfasst sind.

Mehr zum Thema

Hilfreich in diesem Zusammenhang ist ein Zeiterfassungssystem. DATEV bietet in Zusammenarbeit mit einem Partner ein kostenfreies Webinar an, dass Ihnen die Vorteile aufzeigt.

Das Webinar mit dem Titel „Integrierte Zeitwirtschaft – Vorteile für Ihre Personal- und Finanzbuchführung“ findet an zwei Terminen, 12. Mai, von 11 – 12 Uhr, und 19. Mai, von 16 – 17 Uhr, statt und dauert ca. 60 Minuten. Die Teilnahme ist direkt vom PC aus möglich. Anschließend gibt es via Chat die Möglichkeit, Fragen an die Referenten zu stellen.

 

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