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Erstattung von im EU-Aus­land ge­zahl­ter Um­satz­steuer

Nur über das Online-Portal des Bundeszentralamts für Steuern lässt sich die EU-Umsatzsteuererstattung beantragen. Das ist dabei zu beachten.

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Ein im Inland ansässiges Unternehmen, das Umsatzsteuer im EU-Ausland gezahlt hat, kann die Rückerstattung nur über das Online-Portal des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt) beantragen.

Das Programm EU-Vorsteuervergütung für Unternehmen unterstützt die Datenübermittlung an das Bundeszentralamt für Steuern. Durch die Anbindung an die DATEV-Rechnungswesen-Programme lassen sich bereits erfasste Buchungen übernehmen. Beim Buchen eines vorsteuervergütungsrelevanten Belegs über die Soforterfassung können weitere antragsrelevante Daten eingegeben werden. Zudem helfen länderspezifische Informationen bei der Antragstellung für das entsprechende Land.

Via Massendatenschnittstelle lassen sich mehrere Vorsteuervergütungsanträge gleichzeitig ans BZSt schicken. Dadurch müssen keine Einzelanträge gestellt werden. Die Anträge können länderübergreifend und direkt aus dem Programm gestellt werden, auch ohne gesondertes Einloggen in das Online-Portal des Bundeszentralamtes für Steuern (Mein BOP).

Zertifikat für die EU-Vorsteuervergütung frühzeitig beantragen

Um die Massendatenschnittstelle zu nutzen, ist ein gültiges BOP-Zertifikat nötig. Dazu müssen sich Anwender beim Online-Portal des Bundeszentralamtes für Steuern (Mein BOP) registrieren. Weil dieser Vorgang mehrere Wochen in Anspruch nehmen kann, sollte dafür ausreichend Zeit eingeplant werden. Erstattungsanträge aus dem VZ 2018 müssen bis spätestens 30. September 2019 über das Online-Portal des BZSt eingereicht werden.

 

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