Steuern & Finanzen

Nicht nur wegen Trump: Nehmen Sie Embargos ernst

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Das ist eine BU

 

Kubanische Zigarren, kubanischer Rum – das war der Grund, warum Paypal vor einiger Zeit die Konten von Onlinehändlern sperrte, die ihren Kunden das Bezahlen dieser Produkte über den amerikanischen Zahlungsdienstleister anboten. Fast 50 Jahre nach Beginn des US-Embargos gegen Kuba bekamen nicht nur ein paar kleine deutsche Händler mit Rum und Zigarren in ihrem Ebay-Shop solchen Ärger. Auch eine große Drogeriemarktkette kündigte damals ihre Zusammenarbeit mit Paypal auf, statt wie gefordert die Zigarren aus ihrem Onlineshop zu entfernen. Spätestens seitdem ist klar: Für deutsche Unternehmen gelten nicht nur deutsche oder europäische Ein- und Ausfuhrbestimmungen. Wer mit Partnern aus den USA kooperiert, findet in den hierfür geschlossenen Verträgen regelmäßig Klauseln, die Geschäfte in Ländern mit US-Embargo untersagen. Einfacher Grund: Die Unternehmen haften nach US-Recht für ihre Vertragspartner. Deutsche Firmen, die weltweit tätig sein wollen, trifft das mitunter hart: Neben Ländern wie Kuba oder dem Iran geraten mittlerweile auch Wirtschaftsmächte wie China oder Russland, die als Handelsmärkte auch hierzulande beliebt sind, ins Visier der US-Boykottpolitik.

 

Aber nicht nur die Bestimmungen der US-amerikanischen Vertragspartner sind heikel. Deutschland beziehungsweise die Europäische Union hat ebenfalls Embargos verhängt, die auch kleine Betriebe beachten müssen, wenn sie nicht hohe Strafen riskieren wollen. Selbst Firmenchefs ohne direkte Export- oder Importbeziehungen sollten von Zeit zu Zeit einen Blick auf die Embargolisten werfen und mit ihrem Anwalt klären, ob sie eventuell als Zulieferer eines stark im Außenhandel aktiven Partners mittelbar mit dem Thema in Verbindung kommen und deshalb Probleme in anderen Geschäftsbeziehungen drohen. Auch der Zulieferer des Zulieferers einer im Iran tätigen Firma könnte ins Visier der US-Behörden geraten, sobald er in den USA aktiv werden oder mit US-Unternehmen zusammenarbeiten will – oder sogar von einem deutschen Partner fallen gelassen werden, der seine Geschäfte in den USA nicht gefährden will.

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Max Musterman

DATEV: Das ist eine Interviewfrage an den Interviewten? Diese kann auch mal mehr als eine Zeile lang sein

M. Mustermann: Das ist die Antwort des Interviewten. Unternehmen, die mit DATEV Mittelstand Faktura mit Rechnungswesen selbst buchen, können die Daten direkt aus dem DATEV-Rechenzentrum abrufen und verarbeiten. So können erhaltene Anzahlungen erkannt und gebucht werden – dies ermöglicht den korrekten Ausweis der Umsatzsteuer. Der Steuerberater kann ebenso auf diese Daten zugreifen, sie direkt in die Buchführung übernehmen und dort verarbeiten.

 

Lesen Sie weiter zu diesem Thema in Teil 02: Die Rechtslage