Aus der DATEV-Welt

Ungebrochenes Wachstum in der DATEV-Cloud

Die DATEV-Cloud ist die sichere und bewährte Datendrehscheibe zwischen Unternehmer, Steuerberater, Finanzverwaltung, Banken und anderen. So funktioniert sie.

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Im Zuge der Digitalisierung wächst die Zahl der Cloud-Anbieter. Aber der Dienstleister sollte sorgfältig ausgewählt werden: In welchem Land werden die Daten gespeichert, wofür werden sie vielleicht sonst noch verwendet? Bei DATEV ist das klar: Das DATEV-Rechenzentrum mit seinen vielfältigen Cloudangeboten steht in Nürnberg. Seit der Gründung 1966, und es wird auch dort bleiben. Und weil der Name DATEV für höchste Datensicherheit und gewissenhaften Umgang mit Daten steht, vertrauen Steuerberater und Unternehmen darauf. Zu Recht und ein Zertifikat bestätigt das auch. Was nicht jedem bekannt ist: Die DATEV ist Pionier auf dem Gebiet der Cloud-Technologie. Schon damals, also ab den 1970er Jahren, arbeiteten die DATEV-Steuerberater in der Cloud. Nur hieß das damals noch nicht Cloud, sondern Dialoganwendung, mit der Finanzbuchführung und Jahresabschluss erstellt wurden. Die Erfassung erfolgte am Terminal in der Kanzlei, die Verarbeitung im DATEV-Rechenzentrum. Ergebnisse wurden zurück an die Kanzlei übertragen, Auswertungen zusätzlich auf dem Postweg aus dem DATEV-Rechenzentrum verschickt.

Digitalisierung im Unternehmen

Seitdem hat sich die DATEV-Cloud weiterentwickelt – Stichwort Digitalisierung. Digitale Abläufe ersetzen zunehmend papiergebundene Prozesse im Geschäftsleben. Und zwar nicht abstrakt, sondern ganz konkret. Und jeden Tag ein wenig mehr. Beispiel: Belege für die Buchführung an den Steuerberater geben. Früher – und manche pendeln heute noch – wurde der sogenannte Pendelordner vom Unternehmer in die Kanzlei gebracht. Und nach Tagen wieder abgeholt. Heute starten werktäglich etwa 100 Unternehmen mit ihrem Steuerberater neu in den digitalen Datenaustausch über DATEV Unternehmen online. Der Pendelordner stirbt aus. Digitale Belege blühen auf. Insgesamt erreichen bereits 15 Millionen digitale Belege monatlich die DATEV-Cloud. Tendenz steigend. Es kommen aber nicht nur die Belege digital zum Steuerberater. Auch die Ergebnisse, also die Auswertungen, gelangen digital zurück zum Unternehmen. Auf Wunsch auch aufs iPad. So erhält der Unternehmen seinen Controllingreport auch schon mal zur Frühstückspause serviert. Egal, wo diese Frühstückspause gerade passiert. Auf der Baustelle oder im Strandkorb.

Datendrehscheibe DATEV-Cloud

Die DATEV-Cloud ist die Basisstation und sichere Datendrehscheibe zwischen allen Beteiligten: dem Unternehmer, dem Steuerberater, der Finanzverwaltung, den Banken und vielen mehr. Wie in einem Elekritzitätsumspannwerk kommen Daten herein, werden verarbeitet, verdichtet, transformiert und verlassen die DATEV-Cloud zum gewünschten Adressaten. Ein ewiges Hin und Her von Bits und Bytes. Intelligente Prozesse steuern, dass alles zur richtigen Zeit am richtigen Ort vorliegt. Sicherheit und Datenschutz eben.

DATEV-Cloud in Zahlen

Und welche Dimension das Datenvolumen in der DATEV-Cloud erreicht hat, darf folgendes Beispiel zeigen. Der Speicherplatz des DATEV-Rechenzentrums beträgt aktuell 66.000 Terabyte. Auf Platten und Kassetten. Ganz schön viel, wird mancher sagen. Aber auch: na ja, die Zahl kann ich nicht so recht einordnen. Um es ein wenig griffiger zu machen. Der Speicherbedarf für ein Buch mit drei cm Breite beträgt, wenn es digitalisiert wird, etwa fünf MB. Damit könnten über 14 Milliarden Exemplare in der DATEV-Cloud gespeichert werden. Oder anders betrachtet: Stellt man die 14 Milliarden Bücher mit drei cm Breite nebeneinander, könnte man damit etwa zehn mal die Erde „umwickeln“. In Äquatornähe. Es gibt noch eine Menge anderer Leistungszahlen, die jede für sich deutlich macht, wie weit die Digitalisierung schon fortgeschritten ist. Die digitale Transformation ist in vollem Gange. Besuchen Sie die DATEV-Cloud.

Text: Udo Simon, Bereich Rechnungswesen/Steuern, DATEV eG

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