Personal & Führung

Der Mindestlohn – immer noch ein unvollendetes Werk

Der Mindestlohn zwingt Firmenchefs zu umfangreichen Berechnungen und Dokumentationen. In der neuen Ausgabe von TRIALOG.tv erfahren Sie den Stand der Dinge, und worauf Sie achten müssen. Außerdem geht es unter anderem um die richtige Planung der Altersvorsorge für Unternehmer.

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Der gesetzliche Mindestlohn gilt seit knapp einem Monat – aber mit der Umsetzung tun sich viele Firmenchefs immer noch schwer, weil wichtige Aspekte der Regelung weiter offen sind. Antworten auf einfache Fragen gibt die Bundesregierung auf ihrer Web-Seite. Bei komplizierteren Sachverhalten allerdings müssen derzeit selbst Steuerberater manchmal passen. Ihnen fehlen schlicht offizielle Informationen, wie das Gesetz im konkreten Fall zu handhaben ist. Beispiel Drei-Monats-Betrachtung: Hier ergeben sich aus Sicht der klassischen Buchführung beim Monatslohn etwas andere Werte, als wenn stur mit Wochenstunden gerechnet wird. Muss also parallel kalkuliert und dokumentiert werden? Ärger gibt es auch bei den Dokumentationspflichten. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks ist empört, dass sie im Angestelltenbereich bis zu einem Monatseinkommen von 2.958 Euro gelten sollen. Das sind beim Mindestlohn von 8,50 Euro 348 Arbeitsstunden – im Monat. „Es darf nicht so weit kommen, dass sich der Handwerksmeister mehr um die Arbeitszeiterfassung kümmern muss als um die Akquise von Aufträgen“, tobt ZDH-Präsident Hans Wollseifer.

TRIALOG.tv liefert wertvolle Informationen

Etwas leichter tun sich mit dem Thema jene Firmenchefs, die schon immer über dem Mindestlohn gezahlt und bereits ein ausreichendes Dokumentationssystem aufgebaut haben. In der aktuellen Ausgabe von TRIALOG.tv erklärt der Berliner Gastronom Heinz Gindullis, warum er ganz gut mit den neuen Vorgaben zurechtkommt. Außerdem fasst der Beitrag die bisher bekannten Regelungen und Fallstricke des gesetzlichen Mindestlohns leicht verständlich zusammen. Wichtig sind für Unternehmer auch die anderen Themen: Unter anderem geht es um den richtigen Vorsorgemix für einen abgesicherten Ruhestand sowie Tipps und Tricks, wie entspannter mit Datenübernahmen und Gesetzesänderungen zum Jahreswechsel umgegangen werden kann.

Viele interessante Beiträge auch im Printmagazin

Vielleicht sind Sie aber mehr der Papiertyp – jemand, der abends nach der Arbeit am Computer gerne noch in einem Magazin blättert und seinen Horizont erweitert. Dann empfehle ich Ihnen, die Printausgabe von TRIALOG mit noch mehr Themen zu lesen. Im Internet können Sie ein PDF anschauen, die gedruckte Version kann Ihr Steuerberater für Sie bestellen.

Frank Wiercks

ist Mitglied der Redaktion von TRIALOG, dem Unternehmermagazin für Mittelständler, Selbständige und Freiberufler. Außerdem arbeitet er für verschiedene Wirtschafts- und Managementmagazine. Zuvor war er unter anderem Chefredakteur von handwerk magazin und Markt und Mittelstand.