Personal & Führung

Der geschonte Mensch: Tipps für die Moment-Meditation

Die Holzwirtschaft hat ihn erfunden, heute ist er in aller Munde: der Begriff nachhaltiges Wirtschaften. Nicht nur in der Produktion, auch mit ihren eigenen Ressourcen sollten Menschen schonender umgehen. Wie wäre es mit einer Minute Meditation vor dem Meeting?

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Die Reparatur von Geräten, die eigentlich nicht reparabel sind – das ist das Geschäftsmodell zweier US-Unternehmer, über die ich gerade etwas im Wirtschaftsmagazin brand eins gelesen habe. Der Artikel kam genau zum richtigen Zeitpunkt: Hatte ich schon erwähnt, dass ich jetzt ein Smartphone besitze? Das will ich nicht so bald wegwerfen müssen – nur weil es vielleicht irgendwann einen kleinen Ausfall hat. Warum also nicht mal schauen, ob sich das Gerät in so einem Fall wieder richten lässt?
Damit tut man übrigens einiges für die Umwelt. Denn in Smartphones, die wie Laptops oder Spielkonsolen inzwischen für die meisten Menschen als Wegwerfartikel gelten, stecken so viele Rohstoffe wie in einem Kühlschrank – der Ressourcenverbrauch sei vergleichbar, so brand eins. Diese Tatsache erklärt, warum das altmodisch anmutende Motto vom „Reparieren statt wegwerfen“ eine Renaissance erlebt. Rohstoffe sind knapp. Und darum teuer. „Reparieren ist besser als Recyceln“ ist denn auch das Motto der beiden Unternehmer von iFixit. Eine Tochterfirma in Stuttgart haben sie schon – sicher kein Zufall. Die passenden Werkzeuge für ihr Geschäft gibt es hierzulande ja schon in Mengen.
Sorgsamer Umgang mit Ressourcen ist ein Trend
Dieser Artikel könnte auch im Magazin enorm stehen. Ein Journalist hat es 2010 gegründet, um den Themen rund um nachhaltiges Wirtschaften mehr Raum zu geben. Es geht um Wirtschaft und Umwelt, aber auch Soziales und Finanzen. Die Bandbreite passt zu dem, was das Onlinenachschlagewerk Wikipedia in der Einleitung über Nachhaltigkeit schreibt: Es ist ein Begriff mit vielschichtiger Bedeutung. Ursprünglich stammt er aus der Holzwirtschaft, die folgenden Grundgedanken formuliert: Nur so viel abholzen wie wieder nachwächst. Das lässt sich auf alles übertragen – Rohstoffe, Arbeitskräfte, finanzielle Mittel, aber auch persönliche Energie.
Laden Sie Ihren persönlichen Akku wieder auf
Deswegen ist es nur folgerichtig, dass sich ein großer Artikel im Portal zum Thema nachhaltiges Wirtschaften um Energietankstellen für Menschen dreht – oder genauer: die Sauerstoffzufuhr. Der Appell: Machen Sie sich und Ihre Mitarbeiter leistungsfähiger, indem Sie sich mehr an der frischen Luft bewegen beziehungsweise Ihre Beschäftigten dazu motivieren. Und schaffen Sie durch den Einsatz moderner Technologien oder erwiesener ergonomischer Erkenntnisse ein gesünderes Arbeitsumfeld. Schließlich muss jeder Mensch mit seinen ganz persönlichen Ressourcen nachhaltig umgehen, darüber haben Sie hier ja schon einiges lesen können. Einen guten Schritt in diese Richtung können Sie übrigens auch machen, wenn Sie sich einfach kurz aus der täglichen Hektik ausklinken. Bei Youtube kursiert dazu eine interessante Anleitung für die Moment-Meditation. Eine Minute. „Aber nicht länger“, witzelt der freundliche Sprecher. Probieren Sie es doch mal aus.

Foto: Shutterstock

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Midia Nuri

ist Wirtschaftsjournalistin. Sie schreibt vor allem über nutzwertige Unternehmerthemen rund um Betriebsführung oder auch Finanzielles und Steuerliches für verschiedene Branchenzeitschriften, wie etwa den kfz-Betrieb, Die Fleischerei, Der Freie Zahnarzt, Fahrzeug + Karosserie oder auch etwa Das Dachdeckerhandwerk. Außerdem ist sie Chefredakteurin eines Newsletters von BWRMed!a zum Thema Steuern und Bilanzierung. Zu Steuer- und Finanzthemen bloggt und twittert sie derzeit sporadisch unter lady-godiva-blog.de und twitter.com/LadyGodivaBlog.

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